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Eßbares und Gesundes finden in unseren Wiesen am Wald- und Wegesrand ist ganz einfach!

Viele kennen bestimmt Gänseblümchen, Löwenzahn oder den Spitzwegerich, es gibt viele Wildkräuter, die wir sammeln und essen können, und auch einige, die antibiotische, antibakterielle oder antivirale Wirkstoffe  besitzen (z.B. Thymian, Dost und auch Salbei), wir können somit unsere Abwehrkräfte stärken und unser Immunsystem aufbauen.

 

Folgenden Hinweis muss ich vorab als "Nicht-Therapeut" geben:

Alle Angaben und Verwendungsmöglichkeiten sind ohne Gewähr ! Die Aussagen beziehen sich auf die Volksmedizin, wie unsere Großeltern oder Urgroßeltern Heilpflanzen verwendet haben oder entsprechende Heilungsmöglichkeiten nutzten.

Alle Angaben sind in alten Kräuterbüchern (oder online) zu finden.

 

 

 

 

 

Das hübsche kleine Lungenkraut blüht bereits im März und ist meist an Waldrändern zu finden und gibt schon im zeitigen Frühjahr einen wunderschönen Farbtupfer in den Wiesen. Wie der Name schon sagt, wurde es in der Volksmedizin bei Lungen- und Hustenerkrankungen eingesetzt. Die Schulmedizin verwendet diese Pflanze überhaupt nicht mehr.

In alten Kräuterbüchern wird jedoch erwähnt, dass es früher als Tee sogar bei Lungenentzündung eingesetzt wurde (Paracelcus). Empfohlen wurde eine Teemischung mit Lungenkraut und Spitzwegerich, auch Thymian und Huflattich sind sehr heilfkräftige Pflanzen bei Hustenerkrankungen aller Art und heilsam für die Lunge.

 

 

 

 

 

                                                           

 

 

 

                                                                                

Der Spitzwegerich ist sehr häufig in unseren Wiesen zu finden, er enthält antibiotische Wirkstoffe und ist ebenfalls ein starkes Mittel als Tee gegen Bronchitis oder Hustenerkrankungen und unterstützend für die Lunge. Die schmalen, länglichen Blätter sind sehr fest und widerstandsfähig, die Blattnerven treten stark hervor. Er schmeckt zwar bitter, ist jedoch auch frisch zu verwenden. Äußerlich wirken die zerriebenen Blätter blutstillend und bei Insektenstichen milderd er zusätzlich den Juckreiz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                      

Der Huflattich treibt mit seinen strahlendgelben Blüten schon sehr zeitig aus, er gehört zu den ersten Frühlingsblühern.

Verwendet wird er bei allen Hustenerkrankungen und Lungenleiden und hat hier hervorragende Eigenschaften. Auf Grund der Pyrrolizidinalkoloide, die er enthält, muss man bezüglich der Dosierung etwas vorsichtiger sein, als Tee zubereitet soll dies jedoch als unbedenklich gelten. In der Apotheke erhält man Pflanzen, die frei von diesen Stoffen sind. 

Die Blätter treiben erst nach der Blüte aus und können dann ebenso gesammelt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                               

 

 

 

Die kleinen etwa Cent-Stück-großen, glänzenden Blättchen des Scharbockkrautes erscheinen schon im zeitigen Frühjahr und wachsen überall am Wegesrand oder in Wiesen. Sie enthalten für die Frühjahrskur viel Vitamin C, am besten verwendet man es frisch, im Salat oder im Smoothie. Es heißt dass die Pflanze, sobald die hellgelben Blüten erscheinen, den Stoff Anemonin enthält und man deshalb nur noch wenig verwenden sollte. Also beeilt man sich besser, um die Blättchen noch VOR der Blüte zu ernten.

                                                               

 

 

 

 

 

 

       

 

 

Der Gundermann (oder Gundelrebe) ist in vielen Wiesen zu finden, man wird meißt erst darauf aufmerksam, wenn er im März / April zu blühen beginnt. Die Blättchen können fast das ganze Jahr hindurch geerntet werden, sie schmecken bitter und etwas gewöhnungsbedürftig, sind jedoch sehr gesund. Er wurde in früheren Zeiten sogar bei eitrigen Erkrankungen aller Art eingesetzt, sowie als Hustenmittel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        

 

 

 

Das Gänseblümchen erfreut uns das ganze Jahr auf vielfältige Weise, selbst an milden Wintertagen findet man es noch in den Wiesen. Es ist ebenso eine alte Heilpflanze: gegen Husten schleimlösend, blutreinigend als Frühjahrskur, äußerlich wundheilend und am besten frisch zum Essen mit vielen Mineralien und Vitalstoffen. Es können auch die kleinen Blättchen verwendet werden. Es gilt als Kindermittel und wird auch äußerlich für eine schöne Haut verwendet.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Vogelmiere ist ebenfalls fast das ganze Jahr zu finden, sie bildet flache Polster und wächst eher im Halbschatten und an Wegesränder. Die winzigen Blättchen und weiße Blüten schmecken frisch ein bisschen nach Mais und können als Gemüse zubereitet werden, oder ein wenig in gemischten Gemüsepfannen zugegeben werden, ebenso als Salatbeigabe oder im Smoothie.

Sie enthält viele Mineralien, vor allem Kalium.

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das bittere Schaumkraut wächst an feuchten Stellen und oft an Bachrändern, es enthält antibiotische Wirkstoffe und viel Vitamin C zur Stärkung des Stoffwechsels und für die Abwehrkräfte. Es schmeckt scharf wie Kresse und ist köstlich zur Brotzeit oder im Salat. Sie sieht der echten Brunnenkresse sehr ähnlich und kann genauso verwendet werden.

 

                                            

 

 

                                   

 

 

 

 

 

 

 

Der Giersch wird leider als wucherndes Unkraut gesehen, er ist aber sehr gesund und liefert uns im Salat, als Gemüse oder im Smoothie viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine (vor allem viel Vitamin C), wie andere Wildkräuter.

Die immer wieder frisch austreibenden hellgrünen, jungen Blättchen können das ganze Jahr gesammelt werden. Das früher so genannte "Podagrakraut" wurde gegen Gicht verwendet, da es stark harnsäurelösend wirkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

Der Löwenzahn hat seine Blütezeit im März/April. Die Blätter wachsen bereits im zeitigen Frühjahr an den Wegrändern oder in Wiesen. Sie sind sehr kräftigend und enthalten viele Mineralien, Vitamine und Eiweiß. Die jungen frischen Blätter wachsen immer wieder nach und können frisch im Salat verwendet werden, oder als Tee (auch getrocknet, mit der Wurzel) zur Blutreinigung.

 

 

 

 

 

   

 

 

          


 

      

 

Die Knoblauchsrauke wuchert und blüht bereits im Frühjahr und ist am besten frisch in Salat und Gemüse zu verwenden, sie schmeckt und riecht nur leicht nach Knoblauch und ist nicht so intensiv wie Bärlauch. Diese Heilfplanze wurde früher auch bei Husten verwendet, da sie schleimlösend wirkt und liefert auch zur Brotzeit viel Vitamin C und Mineralien.

 

 

 

 

 

 

 

          


 

      

 

Das Wiesen-Labkraut wächst in unserer Region recht häufig in den Wiesen oder an Waldrändern.

Es wird am besten frisch verwendet, in Salat oder Gemüse und besitzt viele Vitalstoffe. Mit den quirlständigen Blättern rund um den Stengel und an den kleinen weißen Blüten ist es gut zu erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

          

 

 

 

 


 

 

Der Günsel gibt uns im Frühjahr einen wunderschönen Farbtupfer in den Wiesen, wie kleine blaue Tannenbäumchen steht er aufrecht da, an seinen festen vierkantigen Stengel kann man ihn gut erkennen, er schmeckt etwa wie Chicoree und ist sehr gut frisch im Salat zu verwenden.

Früher hat man ihn sogar bei Husten eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                        

Die Schafgarbe wird schon seit frühen Zeiten als ein gutes Magen- und Darmmittel geschätzt, sie ist jedoch für uns Frauen eine wichtige Heilpflanze für viele Unterleibs-erkrankungen. Die filigranen Blättchen wachsen bereits im zeitigen Frühjahr und können bereits gepflückt und auch frisch verwendet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           

Der Frauenmantel ist in vielen Wiesen zu  entdecken, auch in den Bergen, man muss nur genauer hinschauen, er kann bis in den Herbst geerntet werden.

Für uns Frauen ist er DAS Kraut für jegliche Beschwerden rund um den Unterleib :-)

                                                                    

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

Die Wurzel des Beinwells wurde schon früher zur Herstellung von Salben oder als Auflage verwendet. Im Frühjahr oder im Herbst kann man die Wurzel dafür ernten. Er ist in der Volksmedizin der "Knochenheiler" unter den Pflanzen, z.B. bei allen stumpfen Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen, sowie für eine bessere Wundheilung, selbst Knochenbrüche wurden früher damit geheilt.

 

Beim Ausgraben von Wurzeln bitte immer nur an solchen Stellen sammeln, wo viele Pflanzen wachsen und nur einzelne nehmen, damit sie sich weiter vermehren können und der Standort erhalten bleibt!

 

 

   

 


 

 

Wer Wildkräuter frisch verwenden möchte, sollte bitte zuerst wenig zu sich nehmen,

unser Organismus ist es nicht gewöhnt. 

Jeder Mensch ist individuell und es ist besser langsam auszuprobieren,

wie der Körper darauf reagiert. Die enthaltenen Bitterstoffe können unsere Verdauung

und den Stoffwechsel sehr anregen und somit auch unsere Abwehrkräfte stärken.

 

Bitte verwenden Sie nur Pflanzen, die Sie sicher bestimmen können !

es gibt einige (wie bei Pilze auch), die unverträglich oder sogar giftig sind.

 

 

Der umsichtige Sammler lässt immer auch einige Pflanzen stehen,

damit sie sich weiter vermehren können!

 

Für Rückfragen stehe ich gerne auch telefonisch zur Verfügung,

unter 08036 908 36 21

 

 

 

 

Der Baldrian ist als Beruhigungsmittel recht bekannt, die Meisten wissen jedoch nicht, was für eine hübsche Pflanze er ist, mit hellrosa Blütendolden und gefiederten Blättern. Beim Baldrian wird die Wurzel verwendet (z.B. als Tee oder Bereitung einer Tinktur).

 

Beim Ausgraben von Wurzeln bitte immer nur einzelne nehmen und an solchen Stellen sammeln, wo viele Pflanzen wachsen, damit sie sich weiter vermehren können und der Standort erhalten bleibt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

Das Mädesüß (oder Spierstaude) ist bei uns häufig zu entdecken, es enthält wie die Weidenrinde das Salicin, was schmerzlindernde Eigenschaften besitzt und auch bei Fieber und Grippe eingesetzt werden kann. Die Blüten können hierzu getrocknet und als Tee verwendet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                      

Aus den Blüten des sonnengelben Johanniskraut

wird im Sommer das bekannte Rotöl hergestellt, es wirkt bei Sonnenbrand und Verbrennungen und kann auch bei nervlichen Verspannungen einmassiert werden. Für die innerliche Anwendung wird das Kraut für Tee getrocknet oder frisch in Alkohol als Tinktur angesetzt. Als Arzneimittel-Fertigpräparat ist es ein hervorragendes Antidepressivum und wirkt nervenberuhigend.

                                                                 

 

       

 

 

 

 

 

 

 

Der Traubenholunder ist mit seinen scharlachroten Beeren im Sommer schon von weitem zu sehen. Manche bereiten daraus Marmelade zu, wegen dem hohen Vitamin-C-Gehalt  - doch Vorsicht! - die Samenkerne müssen unbedingt entfernt und abgesiebt werden, diese sind giftig !!

 

 

 

   

 

 

 

 


 

 

                                                             

Die Wald-Engelwurz kann eine stattliche Pflanze werden und strahlt Schutz und Stärke aus. 

Die Arznei-Engelwurz (Angelika archangelica) ist u.a. Bestandteil in der bekannten "Schwedenkräuter"-Tinktur.

Die Engelwurz gilt als verdauungsfördernd und ist sehr  kräftigend für unser Magen-Darm-System.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                      

VORSICHT - Nicht Sammeln !! - nur bewundern...

 

Die Tollkirsche (Atropa belladonna) ist im Chiemgau immer wieder anzutreffen, sie ist eine tödlich-giftige Pflanze, bei Genuß der Beeren oder anderer Teile der Pflanze treten Atemnot und starke Vergiftungserscheinungen auf, die sogar zum Tod führen können. Die lilafarbenen Blüten sind jedoch wunderschön und die daraus entstehenden glänzend-schwarzen Beeren laden zum Naschen ein und schmecken gut.

Bitte mit Kindern extrem vorsichtig sein, dass keine Teile dieser Pflanze gegessen werden !!